Projekt Re:Start in der KULTSchule

Projekt:Restart

Das Projekt Re:Start in der KULTSchule ist ein PEB-Programm und hat zum Ziel, arbeitsmarktferne Russlanddeutsche, insbesondere allein erziehende Frauen, sowie Geflüchtete zu aktivieren, zu stabilisieren und letztendlich zu qualifizieren, um die soziale Integration und Beschäftigungsfähigkeit zu verbessern.

Im Rahmen einer dreimonatigen Eingewöhnung werden die Teilnehmenden an kulturelle Angebote herangeführt, um ein selbst bestimmendes Gruppengefühl zu erzeugen. Im Rahmen dieses Gruppenentwicklung sollen Teilnehmende Vertrauen aufbauen, um sich im geschützten Kreis von Gleichgesinnten zu öffnen. An diesem begleitenden Prozess werden niederschwellig bewährte Qualifizierungsbausteine angedockt. Diese umfassen die Berufsorientierung sowie ein Kommunikations- und Bewerbungstraining. Im Anschluss erfolgt eine Schnupperwoche der Teilnehmenden in einem selbst gewählten Berufsfeld, dass zuvor in der Berufsorientierung vorgestellt wurde. Diese Schnupperwoche findet in einem Betrieb vor Ort statt. Ergänzt wird die Hospitationsphase durch weiterführende Qualifizierungen in Form von Workshops und Coachings. Das Programm innerhalb des Projektes Re:Start in der KULTSchule erstreckt sich über 13 Wochen und wird in der Lichtenberger KULTSchule durchgeführt.

PEB – mit lokalem Ansatz berufliche Kompetenzen erhöhen und erwerbslose Menschen auf ihrem Berufsweg unterstützen

Mit dem Programm „Partnerschaft – Entwicklung – Beschäftigung“ (PEB) werden innovative Modellprojekte gefördert, die zu einer Verbesserung der sozialen Integration und Beschäftigungsfähigkeit von besonders arbeitsmarktfernen Personen auf lokaler Ebene führen. Mit den Projekten werden die benachteiligten Personen in ihrem Lebensumfeld angesprochen, um ihre soziale und berufliche Integration zu erleichtern. Teilnehmer/innen sind Arbeitslose, auch Langzeitarbeitslose sowie Nichterwerbstätige ab 25 Jahre. Mindestens 20 Prozent der Teilnehmenden sollten 54 Jahre und älter sein.

Die Förderung wird durch Mittel des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Berlin zur Verfügung gestellt und in Kooperation mit den Bezirklichen Bündnissen für Wirtschaft und Arbeit umgesetzt.

Wesentliche Ziele des Programms sind:

  • Beschäftigung auf lokaler Ebene fördern
  • die soziale Integration benachteiligter/arbeitsmarktferner Zielgruppen fördern
  • Stabilisierung von benachteiligten Zielgruppen und Verbesserung ihrer Beschäftigungsfähigkeit am Arbeitsmarkt
  • Erhöhung der persönlichen Kompetenz der jeweiligen Zielgruppen
  • Förderung innovativer Modellprojekte
  • kleine und neue Projektträger an die Fördermöglichkeiten des Europäischen Sozialfonds (ESF) heranführen
  • einen Beitrag zu den Querschnittszielen des ESF (Chancengleichheit von Frauen und Männern, Nachhaltigkeit und Berücksichtigung von Menschen mit Migrationshintergrund) leisten

Aufgrund des Modellcharakters sind verschiedene Ansätze zur Zielerreichung in den Projekten möglich. Es können eine Vielzahl von Methoden wie z. B. Beratung, sozialpädagogische Begleitung, praktische Erprobung, Coaching oder Workshops eingesetzt werden. Im Rahmen des Konzeptes können neue Konzepte getestet werden. Rahmenvorgaben für die Förderung bestehen hinsichtlich der betreffenden Zielgruppe, der Zielsetzung und Projektleistung. Dem Träger ist es freigestellt, die Rahmenvorgaben zur Umsetzung des Projektes zu präzisieren und eigen Akzente zu setzen, verschiedene Projektleistungen zu kombinieren.

Das Projekt Re:Start in der Kultschule wird gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales im Rahmen der Bezirklichen Bündnisse für Wirtschaft und Arbeit.

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